Corrigé Allemand LV1 - Bac ES Liban 2016

Corrigé Allemand LV1 - Bac ES Liban 2016

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Notre professeur d'Allemand a rédigé entièrement les réponses aux questions de compréhension, ainsi que tous les sujets d'expression écrite.

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Corrigé Allemand LV1 - Bac ES Liban 2016

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COMPREHENSION (POUR TOUTES LES SECTIONS)

TEXT A UND B

I. Erstellen Sie die Steckbriefe der folgenden Personen und schreiben Sie ab!

a) Sebastian Canaves:

Alter: 26 Jahre

Nationalität(en): Spanier, Deutscher

Seine 4 Jobs: Marketingberater, Online-Blogger, digitaler Nomade, Unternehmer (er leitet die Agentur Transit Media)

 

b) Leonie Müller:

Alter: 22 Jahre

Studium: Geschichte

5 der 8 bereisten Länder: China, Vietnam, Malaysia, Australien, USA

 

TEXT A

II. Auf wen trifft was zu? Ordnen Sie die Aussagen der passenden Person oder den passenden Personen zu und schreiben Sie jeweils den kompletten Satz ab!

a) Sebastian und Thorsten reisen gern.

b) Thorsten Kolsch hat einen Dokumentarfilm produziert.

c) Sebastian Canaves wird in einem Film interviewt.

d) Sebastian und Thorsten haben kein festes Zuhause.

 

III. Der Text charakterisirt einen „digitalen Nomaden“. Belegen Sie jeden Aspekt mit einem Satz aus dem Text.

a) Ein digitaler Nomade wohnt an verschiedenen Orten.

Zeile 15: Sein Zuhause befindet sich dort, wo er sich gerade aufhält.

b) Er ist sein eigener Chef.

Zeile 14: Ich kann tun, was ich will, bin nicht gebunden.

c) Er reist während er arbeitet.

Zeilen 6-8: Dann erzählt er vn den modernen Wanderarbeitern, die nicht mehr von 9 bis 18 Uhr im Büro verbringen, sondern ihren Rhythmus selbst bestimmen, Reisen mit Arbeit verbinden.

ODER

Zeilen 8-10: Mit Notebook und Smartphone ziehen sie von Ort zu Ort, bleiben, wo es ihnen gefällt, Weltenbummler und Unternehmer zugleich.

 

TEXT B

IV. Welcher Titel passt am besten zu Text B? Schreiben Sie den richtigen Titel ab!

b) Eine neue Zivilisationskrankheit

 

V. Was bedeutet „Egobuilding“ (Z. 20)? Schreiben Sie die richtige Antwort ab!

c) Jemand reist, um damit zu zeigen,dass er mehr als die anderen geschafft hat.

 

TEXT A UND B

VI. „Kolsch fühlt sich an vielen Orten schnell heimisch.“ (Zeile 3,4). Wie reagiert Leonie auf den häufigen Ortswechsel? Zitieren Sie zwei Textstellen. 

Z. 1-2 : [...] als sie plötzlich müde und traurig wurde

Z. 5: Sie fühlte sich kraftlos, einsam und hatte irgendwie „keinen Plan mehr“, wie es weitergehen sollte.

 

VII. (candidats ES/S, L hors LVA)

Leonie und ihre Mutter haben eine andere Idee vom Reisen als Sebastian und Thorsten. Vervollständigen Sie die folgenden Sätze mit je einem Element aus Text A oder B  und schreiben Sie ab!

a) Reisen bedeutet für Thorsten und Sebastian: Mit Noteboo und Smartphone ziehen sie von Ort zu Ort, bleiben wo es ihnen gefällt, Weltenbummler und Unternehmer zugleich.

b) Reisen bedeutet für Leonies Mutter: ein Teil der Bildung (Z. 14, Text B)

c) Reisen bedeutet für Leonie: Die halbe Welt im Schnelldurchlauf, vier Monate, acht Länder, unzählige Städte, Dörfer, Menschen. Jeden Tag neue Eindrücke, Herausforderungen, Regeln und Fahrten in übervollen Zügen und Bussen die chronisch zu spät kommen. (Z. 9-12, Text B)

 

TEXT A UND B UND ABBILDUNG

VII. (uniquement candidats LVA)

Inwiefern illustriert die Abbildung den Kontrast zwischen Text A und Text B?Erklören Sie kurz auf Deutsch mit Hilfe aus Elementen aus beiden Texten! (cira 40 Wörter)

Auf dem Bild sieht man ein Haus, aus dessen Kamin Rauchschwaden in sich progressiv vergrößernden Spiralen steigen. Dieses Bild ist mit der Überschrift „zuhause“ versehen. 

Man kann davon ausgehen, dass damit gemeint ist, dass das Zuhause in erster Linie ein Haus ist, in dem man lebt, von dem man sich nur nach und nach lösen kann um schließlich ein wenig überall zuhause zu sein.

In der Tat sieht man dieses Beispiel im ersten Text, in dem die Männer sich langsam von einem festen Wohnsitz lösen. Im zweiten Rext sieht man hingegen das Gegenteil: Leonies vielleicht überstürzte Abreise und die Sehnsucht nach einem festen Zuhause.

 

EXPRESSION

I. (uniquement pour les candidats de ES/S et L hors LVA)

Aus ihrem Hotel in Saigon postet Leonie eine Nachricht auf ihren Reiseblog. Schreiben Sie diese Nachricht! ( mindestens 120 Wörter)

Saigon, den 14. Januar 2013

Heute nachmittag bin ich mit  einem schrecklich vollen Zug, halb auf dem Fußboden, halb auf meinem Rucksack in Saigon angekommen. Mit schrecklichen Kopfschmerzen habe ich im erstbesten Hotel eingecheckt: Ich habe keine Kraft mehr zu Besichtigungen, Begegnungen, Gesprächen oder überhaupt etwas anderes als mich auszuruhen! 

Anfangs kam mir meine Weltreise außerordentlich spannend und bereichernd vor. Schlagartig ist mir aber klar geworden, dass diese Art zu Reisen nicht zu mir passt: Es geht zu schnell, es geht gar nicht darum, sich anzupassen oder gar einzuleben, sondern nur so viel wie möglich zu „erleben“. 

So kann es für mich nicht weitergehen, weshalb ich nur zwei Möglichkeiten sehen: Entweder gebe ich auf und fahre enttäuscht zurück nach Deutschland. Oder aber passe ich das Reisen meinen Bedürfnissen an und schalte zwei Gänge runter: ich kann ja versuchen länger an einem Ort zu bleiben um ihn wirklich kennen zu lernen und mehr von meinem Abenteuer zu haben. 

Doch zuallererst brauche ich mindestens zwanzig Stunden Schlaf  um zu Kräften zu kommen.

 

II./III. (pour tous les candidats)

Behandeln Sie eines der folgenden Themen. (mindestens150 Wörter)

THEMA A: LEONIES MUTTER BETRACHTET REISEN ALS TEIL DER BILDUNG. INWIEFERN TEILEN SIE DIESE ANSICHT? ARGUMENTIEREN SIE ANHAND VON KONKRETEN BEISPIELEN UND PERSÖNLICHEN ERFAHRUNGEN

Eine allgemeine Definition von Bildung wäre beispielsweise die Bereicherung und Ausweitung von Wissen und dessen Anwendung in konkreten Situationen oder im Alltag. Dabei kann man hinzufügen, dass dieses Wissen spezifisch oder allgemein sein kann. 

Der erste Gedanke den man hat, wenn man an Bildung denkt, ist „Schule“ oder „Universität“. In der Tat vermitteln diese Institutionen  unbestreitbar Wissen; jedoch tun das nicht ausschließlich sie. 

Denn jeder Bereich des Lebens kann bereichernd und anregend für den Geist sein. Meiner Meinung nach stimmt dies aber besonders fürs Reisen: Da man in der Ferne, insofern man sich darauf einlässt und nicht  nur im Hotel oder am Strand sitzt, seine Komfortzone des Alltags verlässt und mit Neuem konfrontiert wird, begegnet man unumgänglich Situationen, die nicht eindeutig zu meistern sind. Dadurch, dass man sich mit neuen Arten von Problemen auseinander setzen mussen, wächst man und lernt ohne es aktiv zu bemerken dazu. Dies ist ein Aspekt der Bildung durchs Reisen.

Ein weiterer wäre, dass man in fremden Ländern und Städten auf vieles Unbekannte trifft, was nach einer Analyse durch Besichtigungen vom Gedächtnis aufgenommen und größtenteils gespeichert wird. 

Allerdings funktionniert dieses Prinzip des Lernens auf Reisen meiner Meinung nach nur wenn man sich Zeit lässt und nicht jeden Tag woanders ist. Dies ist nur eine Art Wettrennen mit sich selbst, das letztendlich nirgendwohin führt  und gegebenenfalls zur Arroganz durch Selbstüberschätzung führen kann.

 

THEMA B: KÖNNTEN SIE SICH VORSTELLEN, SPÄTER SELBST EIN(S) „DIGITALE(R) NOMADE/IN“ ZU SEIN? WAS SPRICHT FÜR SIE  PERSÖNLICH DAFÜR UND/ODER DAGEGEN? ERKLÄREN SIE!

Ein Mensch, der als digitaler Nomade, also ohne festen Wohnsitz, lebt und durch Aktivitäten auf Internet seinen Lebensunterhalt verdient, muss es gern haben, keine Routine zu haben.

In der Tat bietet ein Leben ohne festen Rahmen keinen Platz für einen geregelten Alltag, in dem man versinken kann ohne es zu bemerken. Da ich aber eher ein Gewohnheitsmensch bin, wäre dieser Umstand das größte Hindernis zu einem solchen Lebensstil.

Ansonsten kommt mir letzterer nämlich reizvoll vor: Die Tatsache, unabhängig zu sein, sich seinen Tagesablauf nach den persönlichen Bedürfnissen einrichten zu können und niemandem unterlegen zu sein, der einem diktiert was man zu tun hatten, ist natürlich anregend. Beispielsweise habe ich den Rhythmus einer Fledermaus: nachts bin ich am akivsten und am produktivsten während ich tagsbüber lieber ruhig bleibe. In einem gewöhnlichen Job ist dieser Umstand ein Nachteil,anders als Nomade, wo das irrelevant wäre. 

Hinzu kommt, dass ich sehr neugierig bin und gerne neue Länder und Kulturen entdecken würde. Dies wäre als digitaler Nomade ebenfalls möglich. 

Unter diesen Umständen glaube ich mir ein solches Leben vorstellen zu können, solange ich mir die Zeit nehmen würde mich nach und nach an es zu gewöhnen sodass ich mich immer wohl in meiner Haut fühlen kann und mir keinen Zwang antue.

 

IV. (seulement les candidats LVA)

Beantworten Sie folgende Frage (mindestens 120 Wörter):

„Sie setzen sich einem enormen Leistungsdruck aus.“ (Text B Z. 22-23)

Inwiefern kann man sagen,  dass wir heutzutage in einer Leistungsgesellschaft leben?

In unserer modernen Gesellschaft gibt es wenige Aspekte des Lebens, die nicht durch Benotung, Bewertung oder Beurteilungen verschiedener Art auf die Leistungsfähigkeit  der Menschen überprüft werden. Es geht nicht nur um klassische Orte der Konkurrenz wie Schule oder Arbeit. Selbst Freizeitbeschäftigungen wie Sport, Kunst, Musik oder sonstiges werden ständig auf Qualität und Nützlichkeit geprüft.

Alles,was ein Mensch tut soll einen produktiven Sinn haben, andernfalls wird es als Zeitverschwendung verurteilt.

In der Tat befürchten viele, keine Arbeitsstelle zu finden, einsam zu sein oder allgemein zu scheitern. Dabei wird oft von Eltern oder Erziehern vergessen, dass Spaß für eine hohe Lebensqualität und Zufriedenheit unentbehrlich ist. 

In unserer Gesellschaft sind alle so vom Erfolg besessen,  dass nur die Leistung zählt, und das Wohlbefinden keinesfalls als Priorität betrachtet wird.

Insofern kann man auf jeden Fall behaupten, dass wir in einer Leisungsgesellschaft leben. Diese Aussage kann auch nur bedingt eingeschränkt werden, da  es zwar natürlich Ausnahmen gibt, diese aber nicht vom allgemeinen System sondern von starken Persönlichkeiten abhängen, die letzteres nicht beachten und ihren eigenen Weg gehen.

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