Sujet Allemand LV1 Bac ES 2017 Polynésie

Sujet Allemand LV1 Bac ES 2017 Polynésie

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Dans une première partie, vous devrez réaliser la partie compréhension écrite, en répondant à une série de questions. Puis, vous devrez traiter la partie expression orale.

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Sujet Allemand LV1 Bac ES 2017 Polynésie

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TEXT A

Einmal Mars – aber nie wieder zurück

Genug vom immer schlechter werdenden Wetter? Vom Job oder von den lieben Verwandten? Warum nicht noch einmal ganz von vorne anfangen. In einem anderen Land, auf einem anderen Kontinent? Einfach alles hinter sich lassen. Am besten gleich auf einen anderen Planeten auswandern, weit weg von allen Problemen.

Warum eigentlich nicht. Auf den Mars vielleicht?

Was wie ein Hirngespinst für einen Neustart klingt, könnte schon bald eine reale Möglichkeit werden. Zumindest wenn es nach einer Firma aus den Niederlanden geht. „Mars One“ heißt das Unternehmen, und es hat nur ein Ziel: die Gründung einer Kolonie von Menschen auf dem Planeten Mars.

Dafür suchen die Holländer seit dieser Woche über ihre Website Bewerber, die auf dem Roten Planeten ein neues Leben starten wollen. Der Trip birgt viele und heute noch unbekannte Risiken und hat vor allem einen Haken – es gibt kein Rückflugticket.

„Alles ist mit der heutigen Technik möglich“, behauptete der Gründer von „Mars 15 One“, Bas Lansdorp, bei der Vorstellung seines Projekts in New York. Man müsse keine neuen Raketen, keine neuen Raumschiffe bauen oder erfinden, um zum Mars fliegen und auf ihm landen zu können. „Nur die Menschen wieder zurück auf die Erde zu bringen, das schaffen wir mit der verfügbaren Technik nicht.“ Im Gegensatz zur NASA kann eine Privatfirma einen Trip anbieten, bei dem die Astronauten nicht

zurückkehren. Die Raumfahrtbehörde darf das aus ethischen Gründen nicht.

Sechs Milliarden Dollar soll das Projekt kosten, das 2023 die ersten vier Menschen, zwei Frauen und zwei Männer, zum Mars bringen soll. Danach will Lansdorp alle zwei Jahre weitere Freiwillige auf den langen Trip schicken.

Interessenten scheint es genug zu geben. Noch bevor die Bewerbungen am Montag 25 offiziell angenommen wurden, will „Mars One“ schon mehr als 10.000 E-Mails von Interessierten bekommen haben. „Ich möchte gerne etwas Unbekanntes entdecken“, sagt da zum Beispiel die 21 Jahre alte Beatriz aus Brasilien, die wie jeder Kandidat einen 30 Sekunden langen Videoclip als Bewerbung schicken musste. Und ein Deutscher namens Stephan Günther sitzt in einem Fliegeranzug mit dem Emblem 30 der Apollo-Mission vor der Kamera und behauptet von sich, er würde „Weltraum atmen“.

Nach: Michael REMKE, www.welt.de, 23.04.2013

 

TEXT B

„Mein Lebensziel ist es, auf den Mars zu kommen“

Stephan Günther will zum Mars fliegen und dort leben. Acht Monate dauert der Flug zum 52 Millionen Kilometer entfernten Roten Planeten.

Als Stephan Günther seiner Frau sagte, was er vorhat, sagte die, dass die Familie dann am Ende wäre. Sein Sohn war da viel cooler, er umarmte ihn und reicht heute die Zeitungsartikel über seinen Vater im Freundeskreis herum.

Als es sich Stephan Günther selbst erklären musste, hielt er sich vor Augen, dass Kolumbus damals ja auch für verrückt erklärt worden sei: „Aber wäre er nicht losgesegelt, hätte er auch nicht Amerika entdecken können.“

Stephan Günther verdient sein Geld als Fluglehrer und Softwareentwickler, seine Frau leitet ein Bauunternehmen. So eine Chance, meint er, komme nur einmal im Leben: „Ich muss sie nutzen.“ Er sagt, er wolle Beweise für Leben auf dem Roten

Planeten finden. Wasser, Pflanzen, was auch immer. Er klingt überzeugt, nicht wie ein Zweifler. Es ist ja auch nicht so, dass er urplötzlich den Einfall hatte, auf den Mars zu fliegen. Er hat nur auf die Gelegenheit gewartet.

Am 21. Juli 1969 war Günther ein Jahr alt, und Neil Armstrong betrat den Mond.

„Meine Mutter hat mir später erzählt, dass ich wie gebannt auf den Fernseher starrte“, sagt Günther. Als er älter war, setzte er sich mit einem Stuhl in einen Pappkarton und spielte Raumschiffkapitän, stundenlang. Als er lesen konnte, las er Bücher über die Mondlandung und das All. Mit 16 fing er mit Segelfliegen an und hatte seinen Flugschein vor dem Führerschein.

Er wollte zur Lufthansa, aber dort sagten sie ihm: „Your English is horrible.“ Er gründete Space Dream Studios, sein größter Hit ist eine Mondlandesimulation. Unter der Kontaktadresse auf seiner Homepage steht „Planet Erde“. Noch.

Nach: Tim RÖHN, www.welt.de, 2.12.2013

 

COMPRÉHENSION (10 points)

Tous les candidats traitent les questions 1 à 6.

 

1. Text A und Text B: Welches ist das Thema in den beiden Texten? Schreiben Sie die richtige Antwort ab.

a) Amerikanische Firma sucht Freiwillige

b) Leben auf dem Roten Planeten

c) Das neue NASA-Projekt

 

2. Tex t B : Sammeln Sie Informationen zur Hauptfigur.

a) Name:

b) Vorname: c) Alter:

d) Familie: e) Beruf:

 

3. Text B: Setzen Sie folgende Informationen über die Hauptfigur in die chronologisch richtige Reihenfolge.

a) Er entwickelt Weltraumflugsimulationen.

b) Er liest Bücher über den Weltraum.

c) Er sieht die erste Mondlandung im Fernsehen. d) Er macht den Flugschein.

e) Er bewirbt sich bei Lufthansa.

 

4. Text A und Text B: Wer macht was / hat was gemacht? Ergänzen Sie jeden Satz mit dem passenden Namen: Bas Lansdorp oder Stephan Günther

a) ... hat das Projekt Mars-One in New-York vorgestellt.

b) ... hat einen Videoclip geschickt, um sich zu bewerben. c) ... sucht Bewerber für sein Projekt.

d) ... kann nicht gut Englisch.

e) ... träumt seit seiner Kindheit von einem Flug ins All.

 

5. Text A: Zitieren Sie zwei Textstellen, die beweisen, dass „der Trip einen Haken hat“ (Z. 12)?

 

6. Text A und Text B: In beiden Texten ist die Rede von einem großen Projekt. Was könnte die Interessenten für dieses Projekt motivieren? Zitieren Sie zwei Textstellen (eine aus dem Text A, eine aus dem Text B).

 

EXPRESSION (10 points)

 

Les candidats des séries ES/S et L (hors LVA) traitent les questions 1 et 2

 

1. Wir schreiben das Jahr 2023 und das „Mars One“-Projekt ist soweit: Vier Menschen – darunter Stephan Günther – haben die Erde verlassen und sind unterwegs zum Mars.

In einem Interview erzählt Stephan Günthers Sohn über seinen Vater und seine Faszination für den Weltraum. Er erklärt auch, wie er damals (im Jahre 2013) auf die Entscheidung seines Vaters reagiert hatte und was er heute empfindet. Verfassen Sie das Interview. (mindestens 120 Wörter).

 

2. Behandeln Sie eines der beiden Themen:(mindestens 150 Wörter)

a) Ist das „Mars One“-Projekt Ihrer Meinung nach ein „Hirngespinst“ oder „eine reale Möglichkeit“? Was halten Sie davon? Argumentieren Sie.

ODER

b) Sind Sie der Meinung, dass Stephan Günther – wie Kolumbus – ein Held ist? Warum? Warum nicht?

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