Sujet Allemand LV2 - Bac ES 2017 Polynésie

Sujet Allemand LV2 - Bac ES 2017 Polynésie

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En deux heures, vous devrez prendre connaissance des documents présentés, répondre aux questions de la partie de compréhension, et rédiger l'un des deux sujets d'expression entre "Könnten Sie ohne Handy leben? Warum (nicht)?" et "Sind Sie der Meinung, dass das Internet ein Fortschritt ist? Warum (nicht)?".

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Sujet Allemand LV2 - Bac ES 2017 Polynésie

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Kein Geek am Strand

Selbst im Urlaub fällt es vielen schwer, ohne Handy und Computer zu leben. Louise Gillespie-Smith hilft Karibik-Reisenden (1) beim Entzug (2).

ZEIT: Sie helfen Urlaubern bei dem Versuch, in der Karibik neun Tage lang ohne ihre technischen Geräte zu leben. Was hat Sie auf die Idee gebracht?

Gillespie-Smith: Anfang 2011 war ich zwei Wochen lang in einem indischen Aschram (3), wo wir zu Beginn alle unsere Mobiltelefone abgeben mussten. Da habe ich zum ersten Mal gemerkt, wie gut es war, Zeit für sich selbst zu haben. Es war eine großartige Erfahrung. Technik hat sich zu einer Sucht (4) entwickelt. Wir haben ständig Angst, etwas zu verpassen. Und tatsächlich gehen ja viele Chefs ganz selbstverständlich davon aus, dass sie ihre Mitarbeiter auch außerhalb der Bürozeiten per Mail erreichen können.

ZEIT: Aber muss man zur digitalen Entgiftung (5) um die halbe Welt fliegen? Auch bei uns in Deutschland gibt es ja viele Detox-Programme.

Gillespie-Smith: Natürlich, aber je größer die Distanz, desto leichter fällt es. Die Grenadinen (6), wo unser Digital Detox stattfindet, sind sehr weit. Wenn man dort angekommen ist, fühlt man sich Millionen Meilen vom Alltag entfernt. An einigen Stränden der Inseln sind Mobiltelefone generell verboten, viele Hotelzimmer haben weder Telefon noch Fernseher. Die Teilnehmer kommen allein. Ich führe mit ihnen ein Vorbereitungsgespräch, ehe es losgeht.

ZEIT: Worüber sprechen Sie da?

Gillespie-Smith: Wir planen zum Beispiel, was die Teilnehmer auf den Inseln tun können – meditieren, Yoga, sich auf die Gegenwart einlassen (7), den Moment genießen. Dann bitte ich sie, eine Liste mit 50 Dingen zu erstellen, die sie zum Lächeln bringen. Zehn Dinge hat man schnell zusammen, aber bei 50 muss man  sich echt anstrengen. Es müssen keine teuren Sachen sein. Oft machen uns ganz einfache Dinge glücklich: Schnorcheln gehen (8), Rollschuh fahren...

ZEIT: ...mit dem iPhone spielen...

Gillespie-Smith: Das geht dann natürlich nicht. Ich möchte, dass die Leute einige dieser Dinge auf ihrer Reise machen. Manchmal tut es auch gut, über Menschen nachzudenken, die uns nahestehen, und ihnen einen Brief zu schreiben, mit Stift und Papier. Das tun wir ja heute kaum noch.

Nach: Karin CEBALLOS BETANCUR, Die Zeit, Nr. 50/2012

 

1) die Karibik : les Caraïbes

2) der Entzug : la désintoxication, le sevrage

3) der Aschram : Ort zur Meditation in Indien

4) die Sucht : la dépendance

5) die Entgiftung, das Detox: la désintoxication

6) die Grenadinen : Inseln in der Karibik

7) sich auf die Gegenwart einlassen : vivre dans le présent

8) schnorcheln gehen : nager sous l’eau avec masque et tuba

 

Questionnaire pour les candidats des séries ES et S

COMPRÉHENSION (10 points)

Vous recopierez vos réponses sur votre copie en indiquant le numéro de la question. Lorsque vous ferez des citations, vous indiquerez la ligne.

1. Schreiben Sie die richtige Aussage ab. Der Text handelt von...

- den Lieblingsferien der Deutschen rund um die Welt

- der mobilen Jugend, die zunehmend im Ausland arbeitet.

- dem Umgang mit Technologie.

 

2. Louise Gillespie-Smith : Notieren Sie die richtige Information in Kurzform.

Anfang 2011:

a) Wo war sie?

b) Wie lange?

c) Was ist passiert?

d) Wie war es für sie?

Heute:

e) Beruf

f) Arbeitsort

 

3. Richtig oder falsch? Antworten Sie und belegen Sie Ihre Antwort mit einem Zitat aus dem Text.

a) Viele Leute sind von ihren technischen Geräten zunehmend abhängig

b) Mit der heutigen Technologie kann man Mitarbeiter überall erreichen.

c) In diesem Detox-Programm bekommen die Urlauber keine Hilfe.

d) In allen Hotels der Grenadinen sind Fernseher und Telefon da.

 

4. Warum ist es leichter auf den Grenadinen ohne Handy und Computer zu leben? Zitieren Sie ein Beispiel aus dem Text.

 

5. Was schlägt Louise Gillespie-Smith den Urlaubern vor, um ihren digitalen Entzug zu kompensieren? Zitieren Sie drei Beispiele aus dem Text.

 

EXPRESSION (10 points)

Afin de respecter l'anonymat de votre copie, vous ne devez pas signer votre composition, citer votre nom, celui d'un camarade ou celui de votre établissement.

Behandeln Sie eines der beiden Themen (mindestens 130 Wörter):

a) Könnten Sie ohne Handy leben? Warum (nicht)?

ODER

b) Sind Sie der Meinung, dass das Internet ein Fortschritt ist? Warum (nicht)?

Fin de l'extrait

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